Dasein - Zeit schenken - einfühlsam begleiten
Neue Mitarbeitende 2011
In den Kreis unserer ehrenamtlich Mitarbeitenden wurden jetzt zehn Frauen nach Abschluss ihrer Ausbildung als Hospizbegleiterin bzw. Trauerbegleiterin aufgenommen.
„Es ist schön, dass der Kreis der Frauen und Männer, die sich in der Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen sowie der Trauernden oder im Projekt „Hospiz macht Schule“ engagieren, stetig wächst“, zeigten sich Christine Schmidt, Hospizeinsatzleiterin, und Sigrid Schütte, Koordinatorin im Verein erfreut. Die Bedeutung des Ehrenamtes für die Hospizbewegung liegt darin, so der Vorsitzende Heinz-Peter Rüffin, dass die Ehrenamtlichen entscheidend zur Integration der hospizlichen Idee und Haltung in die Gesellschaft, in Familien, Nachbarschaft und Pflegeeinrichtungen beitragen. „Durch ihre Anwesenheit in der Begleitung Sterbender und Trauernder setzen Sie ein Signal der Hoffnung.“ Die neuen Mitarbeiterinnen entsprechen ganz dem schönen Anforderungsprofil, wie es Cicely Saunders, die Begründerin der modernen Hospizbewegung beschrieben hatte: "eine grundsätzlich optimistische, tatkräftige, praktisch denkende, freundliche Person – die Art Mensch, die jeder gerne in der Begleitung hätte."
Die neuen Mitarbeiterinnen der Begleitung Schwerstkranker und Sterbender sowie in der Trauerarbeit: vlnr.: Bärbel Ploch, Beatrix Tessmer, Dagmar Dröge, Margret Mayer-Boucsein, Sieglinde Thiel, Rita Gerhards (als Trauerbegleiterin), Monika Kett, Othilde Biwer (als Trauerbegleiterin). Es fehlen auf dem Foto: Marga Klaws, Andrea Müller und Angela Spring.
Hospiz macht Schule
Hospiz macht Schule - bereits zum zweiten Mal! Das Team unseres Hospizvereins - Monika Kett, Othilde Biwer, Inge Heisler, Rita Gerhards, Rita Steindorf und Bärbel Ploch - war im März in der Grundschule in Siershahn zu Gast. Einige Fotos und Eindrücke finden Sie hier. Außerdem kurz eine Erläuterung zu dem Projekt:
Die Schulung soll dem örtlichen Hospizverein dazu dienen, eine Gruppe von ehrenamtlich engagierten Menschen zu finden und zu befähigen, die in die regional umliegenden Schulen gehen und mit den Kindern in Unterrichtseinheiten zu Tod und Sterben „arbeiten” können.
1. Tag: Werden und Vergehen - Wandlungserfahrungen; 2. Tag: Krankheit u. Leid; 3. Tag: Sterben u. Tod; 4. Tag: Vom Traurig-Sein; 5. Tag: Trost u. Trösten.
In dem Schulungsangebot „Hospiz macht Schule” wurde ein Curriculum für eine Schulungsreihe so aufgebaut, dass fünf Ehrenamtliche einer Hospizbewegung nach der Schulung eigenständig eine Projektwoche in einer Grundschule gestalten können. Es soll eine Unterrichtskompetenz entstehen, eigenständig in Schulen eine Themenwoche zu folgenden Tagen anzubieten:


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